Seit Juli 2008 habe ich das neue iPhone jetzt mit einem T-Mobile Vertrag. Eine tolle Sache, vor allem wenn man schon ein Jahr mit dem alten (gejailbreakten) iPhone im E-Plus Netz unterwegs war. Bei der Datenversorgung hinkt das E-Plus Netz den Mitbewerbern doch ordentlich hinterher.
Obwohl mich das Gerät an sich total begeistert, gibt es ein paar Sachen die da noch verbesserungswürdig wären. Eine Sache die mich am T-Mobile Netz sehr gestört hat war, dass die Mailbox schon nach gefühlten 4 Klingelzeichen einschaltet und ich meine Freundin (iPhone in Schutztasche, dann noch in Handtasche) eigentlich nur auf der Mailbox erreichen konnte (oder es war besetzt).
Also rein in einen T-Mobile Laden und den geheimen Code erfragen.
Die Dauer bis wann die Mailbox das eingehende Gespräch übernimmt, lässt sich mit der folgenden Tastenkombination einstellen:
**61*3311*11*XX#
Dabei steht XX für die Anzahl der Sekunden die das Gerät klingelt. Also wenn man sein Gerät auf 30 Sekunden Klingeln einstellen will, sieht der fertige String so aus:
**61*3311*11*30#
Dabei hatte die Dame aus dem T-Punkt die folgenden Zeiträume auf Ihrem Zettel notiert: 5, 10, 20, 25, 30 Sekunden. Ich habe meins dann auf 30 Sekunden gestellt, ich weiss nicht, ob man auch abweichende Zeiten eingeben kann.
September 3rd, 2008 in
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Auch der schönste Urlaub geht mal zuende. Jetzt geht es zurück ins kalte Deutschland. Wir beobachten schon eine Weile die Wettervorhersagen in Deutschland und würden lieber noch eine Weile im warmen Italien bleiben. Am letzte Tag haben wir nochmal alles gemacht was am See Spass macht. Da wäre natürlich zunächst mal Baden gehen. Bei 35 Grad eine wahre Wonne, obwohl der See schon etwas zu warm war.

Ein Badetag am See
Und natürlich musste ich noch eine zweite Runde um den See fahren. Diesmal ohne Gewitter, dafür in sengender Hitze. Ich weiss nicht was schlimmer ist. Die Tour war leider etwas schwieriger als die erste. Zunächst mal ist mir nach 1 km irgendwas weggeflogen. Während ich noch überlegte, was das wohl gewesen sein könnte, fiel mir auf, dass die Kilometeranzeige nicht mehr funktionierte. Da war dann auch klar, was da weggeflogen war. Aber ich weiss ja wie lang die Runde um den See ist.

Nach der zweiten Tour um den See
Also weiter hiess die Devise. Der Berg nach Gradoli bei 35 Grad ist ein echter Leckerbissen. Mit meinen frisch eingestellten Umwerfer (die erste Runde um den See war ich komplett auf dem kleinen vorderen Blatt gefahren) konnte ich auch bergab richtig Gas geben. Das führte zwar zu einer schnellen Runde, aber leider auch dazu, dass ich hinterher völlig fertig war.

Essen beim Purgatorio
Abends sind wir dann zum Purgatorio Essen gegange. Dabei handelt es sich um ein sehr malerisch gelegenes Restaurant auf dem Weg nach Capodimonte direkt am See. Berühmt für sein leckeres Essen und seine Mückenschwärme. Das Essen war in der Tat immer noch gut, ich würde sogar sagen, es war das Beste Essen dieses Jahr in Bolsena.
Dann ging es früh ins Bett, denn am nächsten Tag wollten wir um 6 Uhr aufstehen. Nach einer kurzen Nacht wurden die letzten Sachen zusammengepackt. Dann nochmal runter zum See, ein letztes Bad nehmen und einmal der erste im See sein. Wenn man sich das Bild anschaut, fragt man sich, warum wir das nicht jeden Morgen gemacht haben.

Morgenstimmung am Lago
Vorbei an der malerischen Kulisse von Orvieto ging es dann um 7:30 Uhr auf die Autobahn. Arreviderci Bolsena. Es war ein schöner Urlaub.

Blick auf Orvieto
August 2nd, 2008 in
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Nachdem wir am Mittwoch schon unsere holländischen Freunde verabschiedet haben, sind wir am Donnerstag nochmal zu einen Ausflug aufgebrochen. Das Ziel: die Wasserfälle von Marmore bei Terni.
Das interessante an den Wasserfällen: Sie sind nicht natürlichen Ursprungs, sondern wurden dereinst von den Römern angelegt um eine sumpfige Hochebene zu entwässern.

Die Wasserfälle in Betrieb
Hier sieht man den Wasserfall “in Betrieb”. Gegen Mittag wird die Wasserzufuhr gestoppt. Und innerhalb weniger Minuten versiegt das Wasser. Kaum vorstellbar wenn man mal in der Gischt des Wasserfalls gestanden und die Kraft des Wassers gespürt hat.

Am oberen Aussichtspunkt der Cascade
Wir sind (obwohl wir leicht verschlafen haben) noch rechtzeitig zu den Fällen gelangt um von unten nach oben zu einem Aussichtspunkt zu wandern (Sentiero No 1). Der Ausblick auf die Fälle ist sehr hübsch wenn auch nicht spektakulär.

Auf dem Sentiero No 2
Danach sind wir noch auf dem Sentiero No 2 ins Herz des Wasserfalls gewandert um dann dort zu erleben wie das Wasser gegen 13:00 Uhr abgestellt wurde. Innerhalb weniger Minuten versiegt das Wasser bis auf ein paar Rinnsale. Nebenarme des Wasserfalls liegen dann komplett trocken.

Die Cascade kurz nach dem Abstellen des Wassers
Auf dem Bild oben sieht man den Wasserfall wieder in der Totalen. Es ist in etwa dieselbe Position wie auf dem ersten Bild ganz oben.
August 1st, 2008 in
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Heute war Ausflugstag. Es ging nach Assisi. Vorher haben wir noch einen kleinen Ausflug nach Deruta gemacht. Deruta ist bekannt für sein Keramik Handwerk. Angelika sucht noch nach Ersatz für unsere Pasta Schüssel die wir vor Jahren in Bolsena gekauft haben, die aber leider seit längerer Zeit einen Riss hat.

Majoliche Grazia in Deruta
In Deruta ist an jeder Ecke ein Geschäft mit Keramikwaren. Da ist es gar nicht so einfach etwas schönes zu finden. Das alte Nadel im Heuhaufen Problem. Aber wir hatten Glück und entdeckten einen schönen Laden der sehr schöne Eigenkreationen anbot. Wir wurden auch durch die ganzen Werkstätten geführt. Es war interessant zu sehen, wie die Keramiksachen hergestellt werden. Als Motive werden sehr häufig traditionelle Themen verwendet. Wir kauften schliesslich eine sehr schöne Schüssel die an ein traditionelles Motiv angelehnt war.

Die Grabeskirche San Francesco in Assisi
Danach ging es weiter ins nahe Assisi. Der Ort ist wie erwartet sehr touristisch. Neben Deutschen, Italienern und Franzosen gab es auch eine Menge amerikanischer Touristen in Assisi. Wir besuchten die Kirche in der sich das Grab des heiligen Franziskus befindet und ich habe anstelle meiner Mutter eine Grabkerze gespendet. Das wird Sie sicher freuen.

Das Grab des heiligen Franziskus
Zurück in Bolsena haben wir uns dann im See abgekühlt, es war leider wieder sehr schwül am Montag. Danach ging des dann zu Angela und Pierro zum Abendessen. Es Restaurant mit einem herrlichen Blick über den See.

Blick über den See von Angela und Pierro aus
Juli 29th, 2008 in
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Der sportliche Höhepunkt am Lago di Bolsena ist immer wieder die Rundfahrt um den See. Natürlich mit dem Rennrad. Da gibt es ein paar knackige Steigungen bei Gradoli und auch bei Montefiascone die bewältigt werden wollen.

Vor der Fahrt um den See
Da das Wetter am Sonntag nicht so super war (Gewitter gegen Mittag) beschloss ich, die Tour schon am zweiten Tag in Angriff zu nehmen. Es war zwar schon etwas spät als ich gegen 16:15 Uhr losfuhr, aber ich dachte mir, gestählt durch unsere Wandertouren müsste es in einem Rutsch zu schaffen sein.
Der Anstieg bei Gradoli, die erste harte Prüfung auf der Strecke, ging auch gut. Durch das Gewitter hatte es sich etwas abgekühlt und es fuhr sich ganz angenehm.

Die Tour um den See bei GPSIES.com
Leider fing es aber bei Valentano wieder an zu grummeln und als ich den langen Aufstieg nach Montefiascone hinter mir hatte, kam ich in ein heftiges Gewitter. An weiterfahren war zunächst nicht zu denken. Ich konnte wenig erkennen durch meine beschlagene Sonnenbrille und ohne Brille konnte ich wegen der Tropfen nichts sehen. Also erst mal Pause an einer Bushaltestelle. Als der Regen etwas nachliess, fuhr ich dann auf nassen Strassen die lange Abfahrt nach Bolsena hinunter. Auch kein reines Vergnügen, denn die Autos lassen einen Rennradfahrer natürlich in einem Spühregen hinter sich.
Ausserdem fuhr ich leider genau in die Richtung des vorbeiziehenden Gewitters. Ich verfolgte es praktisch und alle 2 km hatte ich es dann wieder eingeholt und stand wieder im prasselnden Regen. Super !
Durch diese Regeneskapaden wurde die Tour dann doch länger als geplant. 60 km in 2:42 Stunden mit einem Schnitt von 22,3. Wer sich die Strecke ansehen möchte, hier der Link auf GPSIES.com
Die leckeren Nudeln mit frischen Pilzen die wir danach zusammen mit den Holländern in unserer Ferienwohnung gekocht haben, haben aber alle Strapazen wieder vergessen gemacht.
Juli 29th, 2008 in
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Am Samstag Morgen ging es dann weiter an den Bolsena See. Wir waren nun schon einige Jahre nicht mehr am See und freuen uns darauf ein paar ruhige Tage in Umbrien zu verbringen und die gestressten Wandererbeine mal ein wenig im See baumeln zu lassen.
Nach knapp 7 Stunden Fahrt auf einer recht vollen Autobahn erreichten wir gegen 16:00 Uhr den See.

Erster Blick auf den Lago
Die Ferienwohnung war dank der genauen Beschreibung leicht zu finden. Die Anlage Val di Lago liegt direkt neben dem Campingplatz Val di Sole. Sehr spartanisch simpel einfach ausgestattete Ferienwohnungen liegen auf einem großzügig angelegten Areal das mit einem alten Baumbestand sehr viel Schatten bietet.

Ferienwohnung im Val di Lago
Unser kleines 2 Zimmer Appartment liegt im Erdgeschoss, vor dem Haus ist eine hübsche kleine Terasse auf der wir heute morgen unser ersten Frühstück eingenommen haben.

Erstes Frühstück auf unserer Terasse
Zum Camping Cappeletta sind es ca 20 Gehminuten. Man kann entweder direkt am See entlang gehen, oder man geht über die Via Cassia, was aber wegen der schnellen italienischen Autofahrer eine aufregende Angelegenheit ist.
Auf dem benachbarten Campeggio kann man morgens Brötchen und süße Teilchen einkaufen, sehr praktisch ! Hier wird es uns an nichts fehlen. So, nun aber Schluss mit bloggen, jetzt gehen wir an den See…

Die Ferienwohnung innen
Juli 27th, 2008 in
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Am Freitag sind wir nochmal zu einer gemeinsamen Abschlusstour zur Schusterhütte aufgebrochen. Ein gemütlicher Start um 9:30 Uhr führte uns zunächst mit dem VW Bus bis ans Ende des Tales. Da waren wir bisher auch noch nicht gewesen. Die ältesten Höfe des Tales, ein wassergetriebenes Sägewerk und eine wunderschöne Aussicht auf die 3000er am Ende des Talkessels kennzeichnen diesen Teil des Tales.

Kuh auf der Kaserfeld Alm
Auf einer Höhe von 1700m wurde dann geparkt und es ging auf sanft ansteigenden Wanderwegen hinauf zur Kaserfeld Alm. Dort hat Angelika den Almbauern erstmal gründlich zur Milchbearbeitung auf einer Alm ausgefragt und sich die Zentrifuge genauer angesehen.
Die kurze Rast an der Alm war vor allem für die mitwandernden Italiener vonnöten, denn der Italiener geht nicht ganz so schnell bergauf.

Aufstieg zur Schusterhütte
Über einen weiteren sanften Anstieg ging es dann weiter zur wunderschön gelegenen Schusterhütte. Dort gab es dann eine lange Rast und Roland spielte ein paar Heimatlieder auf dem Akkordeon.

Roland am Akkordeon
Nach ein paar Wein und einem leckeren Zirbenschnaps ging es dann auf einer anderen, ebenfalls leichteren Route hinunter ins Flatschbergtal. Eine schöne Aussicht auf das Hasenohr (3257m) macht Lust diesen Berg einmal zu besteigen.

Blick ins Flatschbergtal
Gegen 17:00 Uhr erreichten wir den Bus und der letzte Wandertag im Ultental war zuende. Und ich kann hier nur sagen: Schön wars ! Wir waren sicher nicht das letzte Mal im Sommer im Ultental. Es warten noch einigen Berge darauf von uns bestiegen zu werden und wir planen schon die nächste Wandertour ins Ultental. Diesmal vielleicht zusammen mit Jutta und Peter.

Die Schusterhütte auf 2310m
Nachdem wir ja gestern eine eher geruhsame Almentour gemacht haben, stand heute wieder eine richtige Tour auf dem Plan. Der Hohe Dieb soll das “Dach” des Ultental Urlaubs werden. Start waren wieder die Höfe auf dem Larcherberg. Von da aus ging es hoch zur Riemer Alm und dann weiter auf dem Weg Nummer 4 in Richtung Hoher Dieb. Der Aufstieg verläuft weitestgehend harmlos in einem hübschen Seitental.

Aufstieg zum Hohen Dieb
Dabei hat man den Berg immer schon links im Blick.

Der Hohe Dieb
Nach dem Start auf 1700m braucht man ca. 3 Stunden bis auf 2400m zu den Kofelraster Seen die am Fusse des Hohen Diebes liegen. Eiskaltes, glasklares Wasser. Leider viel zu kalt zum Baden.

Einer der Kofelraster Seen
Am ersten See vorbei wollten wir eigentlich noch an den zweiten See gehen um von da aus über die Alternativroute 15/15a zum Gipfel aufzusteigen. Aber der zweite See war nur über einen recht steilen Abstieg zu erreichen. Da ich auch nicht sicher war, ob es sich bei dem Abstieg wirklich um die richtige Route handelte, sind wir dann doch direkt über die Route 4 aufgestiegen.

Aufstieg zum Gipfel über Route 4
Ein knackiger Aufstieg, wie man auf dem obigen Bild auch sehen kann. Ich war froh, dass ich trotz meiner lädierten Hände beide Leki Stöcke dabei hatte, im oberen Abschnitt war das eine grosse Hilfe. Nach einer weiteren Stunde Aufstieg haben wir dann den Gipfel erreicht.

Am Gipfelkreuz des Südgipfels
Belohnt wurden wir mit einem herrlichen Blick auf die umliegende Berglandschaft. Am Gipfel waren jede Menge anderer Bergsteiger. Vor allem Einheimische hatten das herrliche Wetter zu einem Ausflug auf den hohen Dieb genutzt.
Vom südlich gelegenen Gipfel sind wir nach kurzer Rast noch auf den Hauptgipfel aufgestiegen. Von da aus dann über den ursprünglich geplanten 15er Weg wieder hinunter zu den Seen. Das war aber leider eine Schnappsidee. Der Abstieg war stellenweise eine echte Kraxelei und die Route hat auch landschaftlich wenig zu bieten.

Selbstauslöserbild beim Aufstieg
Durch diesen Umweg wurde es dann auch recht spät, so dass wir erst gegen 16:00 Uhr wieder an der Riemer Alm ankamen. Das war eindeutig die anstrengenste Tour des Urlaubs. 28 km lang, 6 Stunden Gehzeit und über 1000 Höhenmeter mit unseren Alternativrouten. Meine Füsse, die von der ersten langen Tour schon arg mitgenommen waren sind jetzt wirklich mit Blasen übersäht und ich bin froh, dass wir morgen wieder eine Kaffeetour machen werden.
Auf der heutigen Alm Tour hatten wir auf der zweiten Hälfte der Strecke eine wunderschönen Blick auf das Skigebiet im Ultental. Für ein Skigebiet im Sommer sah es gar nicht so schlimm aus.

skigebiet Schwemmalm im Sommer
Auf der langen Abfahrt unterhalb des alten Dreier Sessels waren auch Kühe zu sehen, das kann man aber auf diesen Bildern nicht so gut erkennen.
Man kann auf dem Bild alle Pisten sehen, bis auf die neue Abfahrt zur Schwemalm. Sehr schön zu sehen: die beiden Ziehwege zum und vom Gasthaus Moritz. Darüber ein Wasserresevoir aus dem die Schneekanonen Ihren Nachschub beziehen.

Blick hinunter auf Gasthaus Moritz
Lustig fand ich besonders den Blick auf das Gasthaus Moritz von oben. So hoch liegt es ja dann doch nicht.
Auf dem letzten Bild kann man den alten Zweiersessel erkennen der zur Mittelstation hochläuft. Ganz interessant, das Skigebiet mal von oben zu sehen. Die Aufnahmen sind vom Berg gegenüber im Gebiet um die Riemer Alm herum entstanden.

schwemmalm Mittelstation mit 2er Sessel
Nach der gestrigen Tour sollte es heute mal etwas ruhiger zugehen. So sind wir nach einem späten Frühstück so gegen 9:30 Uhr zu einer Almenwanderung aufgebrochen. Zuvor hatten wir bei Roland schon nachgefragt, welches denn die schönste Alm im Ultental sei. Seine Antwort: die Pfandelalm. Da die aber am Südrand des Ultentals liegt und wir nicht wieder den steilen Waldabstieg machen wollten, haben wir die zweitschönste Alm ins Auge gefasst: Die Riemer Alm.

Aufstieg zu Marschnell in einem Seitental
Dazu sind wir zunächst mal auf den Larcher Berg gefahren. Bei der Siedlung Simian auf 1700m haben wir den Wagen stehen lassen. Dann ging es in einem schönen Seitental, immer parallel zu einem Bachlauf hinauf zur ersten Zwischenstation der Alm Marschnell. Jetzt wissen wir auch endlich wonach all die Zimmer im Alpenhof benannt wurden.

Kurz vor der Marschnell Alm
Die Marschnell selbst (2200m) ist eher klein. Es wird gerade an einem neuen Almgebäude gebaut. Nach einem kurzen Tee aus lustigen Blechtassen sind wir wieder aufgebrochen zu unserem endgültigen Ziel, der Riemer Alm.

Ein weiterer Ausblick auf die Dolomiten
Auf einem Kammweg ging es dann weiter. Zunächst mit einem tollen Ausblick auf die Dolomiten, später dann mit einem schönen Blick auf das Skigebiet Schwemmalm und ins hintere Ultental.

Das erste Selbstauslöserbild des Urlaubs
Der Pfad war die ganze Zeit super gekennzeichnet und sehr leicht zu gehen. Genau das richtige nach der gestrigen Tour.
Nach knapp 45 Minuten ruhiger Gehzeit haben wir dann die Riemer Alm erreicht. Und es war wie immer ein guter Tipp von Roland. Die Alm ist wirklich wunderschön. Sie liegt auf 2000m und ist ein sehr altes gebäude das liebevoll instandgehalten wird. Der Wirtsbetrieb ist schon eher professionell und es gibt auch einen sehr leckeren Kaiserschmarrn.

Die Riemer Alm
Genau das haben wir gesucht ! So saßen wir erst mal eine gute Stunde vor der Alm und haben es uns gut gehen lassen in der strahlenden Sonne. Immer mit Blick auf die westlichen und südlichen Berge die das Ultental umgeben. Was kann es schöneres geben ?

Vor der Riemer Alm in der Sonne